NACHHALTIGER GARTENBAU

Der nachhaltige Anbau von Rosen, der den Umweltschutz in jeder Phase des Blumenanbaus in den Mittelpunkt stellt, ist einer der wichtigsten Werte, auf denen sich das Projekt von Alfia Roses stützt.

 

Der nachhaltige Gartenbau macht die Kontrolle von Schädlingen und Krankheiten auf eine Weise möglich, die für Personen, Umwelt und Nutzorganismen sicher ist.

Wir stellen Rosen optimaler Qualität mit Respekt gegenüber Mensch und Umwelt her,
erklärt Pablo Villalaín (Verantwortlicher der Integrierten Plagenkontrolle von Aleia Roses).

Die Einrichtungen von Aleia Roses sind auf den ökologischen Anbau von Rosen unter Ausschluss von negativen und irreversiblen Folgen für die Umwelt ausgelegt.

 

Dank eines hochmodernen Systems, das die präzise Kontrolle jeder Operation ermöglicht, entstehen qualitativ hochwertige Produkte bei gleichzeitiger Gewährleistung einer nachhaltigen Ressourcennutzung.

INTEGRIERTE PLAGENKONTROLLE

Die Strategien zur Vermeidung von Plagen und Krankheiten stellen beim nachhaltigen Gartenbau den Dreh- und Angelpunkt dar. Aleia Roses arbeitet eng mit Koppert Biological Systems zusammen, um integrierten Pflanzenschutz und nachhaltige Kontrolle zu gewährleisten.

Ist eine Arbeitsmethode, die den Einsatz biologischer Lösungen, d. h. die Bekämpfung von Plagen mit ihren natürlichen Feinden, priorisiert und dabei alle Standards zur Verringerung von Risiken im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Chemikalien erfüllt sowie den Umweltschutz und die Gesundheit der Arbeiter sicherstellt.

WASSER UND DÜNGER

Wir sammeln das Regenwasser in zwei jeweils 24.000 m3 großen Auffangbecken, das in diese Becken sowie auf die gesamte Glasoberfläche der Gewächshäuser fällt. Zudem wird das Wasser, dass aus der Entwässerung der Pflanzen stammt, gereinigt und wiederverwendet.

Die Bewässerung und Gabe von Düngemitteln erfolgt gemäß den Bedürfnissen der Pflanzen und der klimatischen Bedingungen computergesteuert. Dank dieses Systems und des Wassers ausgezeichneter Qualität aus dem Fluss Duero, der in der Nähe der Anbauflächen vorbeifließt, ist es im Rahmen des Projekts gelungen, den für die Hydrokultur gewöhnlichen Wasserverbrauch auf die Hälfte zu reduzieren.

BODEN

Aleia Roses konnte aufgrund der Kultivierung seiner Rosen in Hydrokultur die Produktivität im Vergleich zu traditionellen Systemen erhöhen und die Kontamination von Grundwasser und Boden vermeiden sowie eine effiziente Nutzung von Wasser und Düngemitteln gewährleisten.

THERMISCHE ENERGIE

Bildschirme zur Anzeige von Energieeinsparungen, um Energieverlusten vorzubeugen.

SONNENSTRAHLUNG

Verwendung leichter Strukturen mit Überdachungen aus diffusem Antireflexglas, die die Intensität der Sonnenstrahlen verwischen und gleichmäßig verteilen.

CO2

Die Anreicherung mit Kohlendioxid begünstigt die Fotosynthese, die Produktivität und die allgemeine Qualität der Aleia Rosen. Das CO2 wird durch die Verbrennungsprozesse von Erdgas als Heizstoff je nach Wärmebedarf erzeugt. So wird der Emission von Treibhausgasen in die Atmosphäre vorgebeugt und die Auswirkungen auf die globale Erwärmung reduziert.

ERNEUERBARE ENERGIEN

Es ist vorgesehen, dass das Gewächshaus in Zukunft Wärme aus der anliegenden Biomasseanlage bezieht. Die ausgestoßenen Gase werden gefiltert, um das erzeugte Kohlendioxid zu extrahieren und im Treibhaus zu verbrauchen.

INTEGRIERTE PLAGENKONTROLLE MIT KOPPERT

 

Gemäß Vereinten Nationen und Europäischer Union ist die Innovation in Landwirtschaft und Gartenbau vorderste Priorität. Dabei sollte es das Ziel sein, mit minimalem Einsatz von künstlichen Düngemitteln und chemischen Pflanzenschutzmitteln die Erzeugung gesunder Lebensmittel pro Hektar zu schützen und, wenn möglich, zu erhöhen. Der Großteil der Wissenschaftler ist sich darüber einig, dass dies nur im Rahmen Integrierter Plagenkontrolle erreicht werden kann.

 

Beim nachhaltigen Gartenbau wird auf sämtliche möglichen Techniken im Anbauschutz zurückgegriffen, darunter Überwachung, Sanierung der Anbaufläche, mechanische Schädlingskontrolle, Anbaumethoden sowie Einsatz von Nutzinsekten und -milben. Chemische Abhilfe- und Kontrollmaßnahmen kommen nur als letzte Lösung in Frage.

 

Weitere Informationen auf www.koppert.es